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Rehabilitation

Orthopädie

Orthopädie

Stärken Sie Ihre Beweglichkeit und Belastbarkeit bei uns in der VITREA Klinik Rabenstein. Wenn Gelenke schmerzen oder Bewegungen unsicher werden, kostet der Alltag schnell viel Kraft. Schon Treppen, längeres Gehen oder das Aufstehen können zur Herausforderung werden. In unserer orthopädischen Rehabilitation unterstützen wir Sie dabei, wieder mehr Stabilität zu gewinnen.

Rehabilitandenservice

Haben Sie Fragen zum Thema Rehabilitation?
Rufen Sie uns gerne an.

T 06043 – 806 0

Wir behandeln im Fachbereich Orthopädie folgende Erkrankungen:

  • Konservative Behandlungen der Gelenke und der Wirbelsäule einschließlich Bandscheibenerkrankungen

  • Krankheiten des Knochenstoffwechsels, wie Osteoporose

  • Angeborene oder erworbene Fehlbildungen, Fehlstatik und Dysfunktion am Bewegungsapparat

  • Rehabilitanden nach Endoprothesen – Operationen an Knie, Hüfte und Schulter

  • Rehabilitanden nach Operationen an der Wirbelsäule und Bandscheiben

  • Rehabilitanden nach Knochenbruchoperationen und Achsumstellungsoperationen

  • Rehabilitanden nach Arbeitsunfällen (berufsgenossenschaftlich anerkannte Unfälle)

In der Klinik Rabenstein werden Verhaltensmedizinisch Orthopädische Rehabilitanden (VMO) behandelt:

Bei der Verhaltensmedizinischen orthopädischen Rehabilitation (VMO) handelt es sich um ein sogenanntes multimodales Behandlungsprogramm. Die VMO richtet sich an Rehabilitanden, die an länger andauernden Schmerzzuständen, gegebenenfalls verbunden mit psychischen Störungen wie Somatisierungsstörungen, Depression und Angststörungen leiden. Sie dient insbesondere der Schmerzlinderung sowie dem Aufbau von Strategien zur Schmerzbewältigung.

  • orthopädische Funktionseinschränkung

  • chronifizierte Schmerzzuständen des Bewegungssystems

  • und gleichzeitige psychosozialer Belastung.

  • Verbesserung der Krankheitsverarbeitung (ggf. Verbesserung der Akzeptanz der körperlichen Einschränkung)

  • Verbesserte Schmerzverarbeitung

  • Erklärung der Zusammenhänge zwischen Schmerz, Ablenkung und Stress

  • Vorstellung des biopsychosozialen Krankheitsmodells

  • Erkennen von Ressourcen (die möglicherweise vorhanden sind, aber nicht genutzt werden)

  • Vermittlung von Spaß an körperlicher Bewegung

  • Erfahrung der positiven Effekte von Sport

  • Motivation zu regelmäßiger sportlicher Betätigung

  • Gemeinsame Erarbeitung eines Hausübungsprogramms

  • Verbesserung der Ausdauerfähigkeit

  • Kraftgewinn insbesondere im Rumpfbereich

  • Verbesserter Umgang mit besonderen psychischen Belastungen

  • Motivation zu pschologischer Einzeltherapie

Die Maßnahme kann über den zuständigen Hausarzt, den Orthopäden oder im Krankenhaus über den Sozialdienst beim jeweiligen Kostenträger (z.Zt. Deutsche Rentenversicherung Hessen, Deutsche Rentenversicherung Knappschaft Bahn See und Deutsche Rentenversicherung Bund) beantragt werden. Einen entsprechenden Flyer zur verhaltensmedizinischen orthopädischen Rehabilitation finden Sie hier:

Flyer VMO

  • geschlossene Behandlungsgruppen im Bereich

  • Psychologie/Psychotherapie

  • Bewegungs-/Sporttherapie

  • Berufsorientierung (Sozialdienst)

  • Eine standardisierte Psychodiagnostik zu Beginn und zum Abschluss der Reha

  • Engmaschige, optimal abgestimmte interdisziplinäre und multiprofessionelle Zusammenarbeit

Leistungsspektrum

Die Klinik Rabenstein verfügt über ein breites Spektrum physiotherapeutischer und balneophysikalischer Therapieangebote, aus denen für jeden Rehabilitanden individuell eine geeignete Kombination zusammengestellt wird:

Bewegungstherapie als Gruppenbehandlung

  • Training für Ausdauer und Koordination (Hockergymnastik, allgemeine Gymnastik, Nordic Walking)
  • Fahrradergometertraining bzw. Laufbandtraining
  • Seminar Rückenschule
  • Indikationsspezifische Gymnastikgruppen im Bewegungsbad: bei Wirbelsäulen- und Bandscheibenschäden; bei Hüft- und Kniegelenkarthrosen, nach Operationen mit Gelenkersatz
  • Indikationsspezifische Gymnastikgruppen in der Sporthalle: bei Hüft- und Kniegelenkarthrosen, nach Operationen mit Gelenkersatz; bei Wirbelsäulen- und Bandscheibenschäden zur Förderung der allgemeinen Fitness; nach Bauchoperationen
  • Gefäßtraining
  • Sensomotoriktraining
  • Alltagstraining
 

Balneophysikalische Therapie

Elektrotherapie

  • Nieder-, Mittel- und  Hochfrequenztherapie zur Behandlung von Schmerzsyndromen und Muskelatrophien
  • Interferenzströme
  • Magnetfeldtherapie
  • Iontophorese
  • Galvanischer Gleichstrom
  • Ultraschalltherapie
  • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS; Geräte zur Selbsttherapie nach Anleitung)
  • Extension (mechanisch)
  • Zwei-/Vierzellenbad

Hydrotherapie

  • Bäder mit pflanzlichen und medizinischen Zusätzen
  • Teilbäder

Thermo- und Kryotherapie

  • Wärmeträger
  • Rotlicht
  • Heiße Rolle
  • Eispackungen
 

Physiotherapeutische Einzelbehandlung

  • Allgemeine Krankengymnastik
  • Gangschule
  • Propriozeptive neuromuskuläre Faziliatation (PNF)
  • Isokinetisches Training
  • Funktionelle Bewegungslehre
  • Manuelle Therapie
  • Techniken nach Bobath, Brunkow,  Mc Kenzie, Mulligan
  • Cranio – sakrale Therapie
  • Viscerale osteopathische Techniken
  • Selbsthilfetraining
  • Mobilisation, Gangschule
  • Muskelfunktionstraining
  • Gelenkmobilisation
  • Sensibilitätstraining, Wahrnehmungsschulung
  • Bewegungsübungen
  • Koordinationstraining
  • Gelenkschutz
  • Hirnleistungstraining
  • Hilfsmittelberatung und Hilfsmittelversorgung

Mit dieser App führen wir die digitale Nachbetreuung unserer Adipositas Gruppen durch.

www.caspar-health.com

Die Fachabteilung psychologischer Dienst ist fester Bestandteil des gesamten Behandlungs- und Versorgungsangebotes unserer Klinik und komplettiert neben den anderen Berufsgruppen den ganzheitlichen bio-psycho-sozialen Behandlungsansatz.

Im Rahmen der psychologischen Unterstützung werden gemeinsam Anregungen und Strategien zu verschiedenen bedarfsorientierten Themen erarbeitet, die bei Bewältigung der aktuellen Erkrankung oder psychischen Belastungen und ihrer Folgen für den Alltag hilfreich sein können.

Das Ziel unseres Behandlungsangebotes ist es, die Rehabilitanden bei bestehenden psychischen Problemen darin zu unterstützen, bestmöglich vom gesamten Rehabilitationsangebot zu profitieren.

Zudem fallen folgende Aufgabengebiete in unser Arbeitsfeld:

  • Feststellen von psychischen Belastungsfaktoren und/ oder psychiatrischen Erkrankungen in der Einzelberatung sowie beginnende Behandlung und Beratung hinsichtlich Weiterbehandlungsmöglichkeiten

  • Unterstützung bei Krankheitsakzeptanz und –Bewältigung

  • Gruppenangebote zu Themen wie Gewichtsreduktion, Stressbewältigung, Umgang mit chronischen Schmerzen und Nikotinentwöhnung

Falls Rehabilitanden Bedarf an einer begleitenden psychologischen Behandlung während Ihrer internistischen oder orthopädischen Rehabilitation haben, wird dies bei der ärztlichen Aufnahme besprochen und eine psychologische Behandlung entsprechend verordnet. Im ärztlichen Aufnahmegespräch findet eine erste Überprüfung statt, ob eine psychologische Beratung im Rahmen der Rehabilitation sinnvoll ist. Dabei ist der Eindruck des Arztes von der aktuellen psychischen Verfassung ein wesentlicher Aspekt.

Unsere Ansprechpartner und weitere Informationen finden Sie hier

Der Sozialdienst ist eine Beratungsstelle und steht unseren Rehabilitanden sowie deren Angehörigen zur Verfügung. Ein erfahrenes und engagiertes Team beraten sie zu folgenden Themen:

Beratung: 

  • bei persönlichen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Klinikaufenthalt sowie der häuslichen und familiären Situation stehen
  • bei sozial-rechtlichen, betreuungsrechtlichen und finanziellen Fragen
  • zu erforderlichen Anträgen auf Sozialleistungen (z.B. Pflegeversicherung, Schwerbehinderung etc.)
  • zur beruflichen Wiedereingliederung

Einleitung und Vermittlung:

  • von ambulanten Pflege-, Betreuungs- und Hilfemöglichkeiten an Ihrem Wohnort
  • von Einrichtungen stationärer Pflege (Heime)
  • von Hilfen zur Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Rehabilitation)
  • von weiterführenden Beratungsstellen
  • von Selbsthilfeangeboten

Begleitung:

  • in Gesprächen über Ängste und Sorgen, die sich aus der Krankheit und ihren Folgen ergeben.

Unsere Ansprechpartner und weitere Informationen finden Sie hier

Bei Stoffwechselerkrankungen

  • Fettstoffwechselstörungen
  • Gicht

Bei Gastroenterologische Erkrankungen

  • entzündliche Darmerkrankungen
  • Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse
  • Zustände nach Magen-Darm-Operationen

Des Weiteren leistet das Ressort Patientenschulung mit seinem, nach den Berufsrichtlinien des Verbandes der Diätassistenten VDD zertifizierten Personal alle erforderlichen und verordneten Ernährungsberatungen, die sich aus dem Krankheitsbild der/des Patientin/Patienten ergeben. Ergänzt wird das Therapieangebot durch die wöchentlich stattfindende „Info Ernährung“ und die „Ernährungssprechstunde“.

Für die Beurteilung der Rehabilitationsfähigkeit ist die Diagnostik ein wichtiger Baustein

Im Zentrum der medizinischen Rehabilitation steht die Behandlung der körperlichen, psychischen und sozialen Folgen bereits diagnostizierter Erkrankungen. Diagnostik in der Rehabilitation dient der Beurteilung der Rehabilitationsfähigkeit und zur Einschätzung der individuellen Belastbarkeit. Medizinische Untersuchungen werden auch zur Verlaufskontrolle und bei neu auftretenden Gesundheitsproblemen durchgeführt. Im Rahmen einer angemessenen rehabilitationsbezogenen Diagnostik können in der Klinik Rabenstein folgende diagnostische Verfahren eingesetzt werden:

  • EKG
  • Belastungs-EKG
  • Langzeit-EKG
  • Langzeitblutdruckmessung
  • Spirometrie (Lungenfunktionsprüfung)
  • Sonographie des Abdomens (Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane)
  • Röntgen (orthopädisch)
  • Sonographie der Schilddrüse
  • Gelenksonographie
  • Dopplerdruckmessung (Durchblutungsmessung)
  • Labor (Blutzuckerkontrollen Tag und Nacht, Urinlabor im Haus; umfassendes Laborprogramm in Kooperation mit einer Laborgemeinschaft)

Spezielle Beratungsangebote

Bei Gastroenterologische Erkrankungen

  • entzündliche Darmerkrankungen
  • Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse
  • Zustände nach Magen-Darm-Operationen

Bei Stoffwechselerkrankungen

  • Fettstoffwechselstörungen
  • Gicht

Des Weiteren leistet das Ressort Patientenschulung mit seinem, nach den Berufsrichtlinien des Verbandes der Diätassistenten VDD zertifizierten Personal alle erforderlichen und verordneten Ernährungsberatungen, die sich aus dem Krankheitsbild der Rehabilitanden ergeben. Ergänzt wird das Therapieangebot durch die wöchentlich stattfindende „Info Ernährung“ und die „Ernährungssprechstunde“.

Zielgruppe: Diabetes mellitus Typ 2 ohne Insulin

Schulungsziel: 

  • Überprüfung bisherigen Verhaltens und ggf. Entwicklung angemessener Handlungsstrategien für den Alltag
  • Vermittlung von Handlungskompetenz
  • Erlernen und Durchführung verschiedener Selbstkontrolltechniken

Dauer:

  • 5 UE à 90 Minuten in 5 Tage
  • Zusätzlich sind Einzeltermine zu den Themen Selbstkontrolle und Gesundheitsspaß Diabetes vorgesehen.
 

Zielgruppe: Diabetes mellitus Typ 2 mit Insulin

Schulungsziel:

  • Überprüfung bisherigen Verhaltens und ggf. Entwicklung angemessener Handlungsstrategien für den Alltag
  • Vermittlung von Handlungskompetenz
  • Erlernen der korrekten Insulininjektionstechnik
  • Erlernen und Durchführung verschiedener Selbstkontrolltechniken

Dauer:

  • 5 UE à 90 Minuten in 5 Tagen
  • Zusätzlich sind Einzeltermine zu den Themen Selbstkontrolle, Injektionstechnik, BE-Training und Gesundheitsspaß Diabetes vorgesehen.

Die Schulung findet in geschlossenen Gruppen statt und orientiert sich an den Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Personen begrenzt. Die Schulung basiert auf einem evaluierten Diabetes- Behandlungs- und Schulungsprogramm (ZI). Die Qualitätssicherung wird in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm, Abteilung Epidemiologie durchgeführt.

Zielgruppe:

  • arterielle Hypertonie
  • mittleres Lebensalter (bis 65 Jahre)
  • ausreichende Deutschkenntnisse

Dauer:

  • 8 UE in 14 Tagen + Überprüfung der Selbstkontrolle

Schulungsziel:

  • Vermittlung von Grundinformationen zum Krankheitsbild und zur medikamentösen Behandlung Training des Ess- und Trinkverhaltens
  • Förderung körperlicher Aktivität
  • Erlernen und Durchführung der Blutdruck-Selbstkontrolle

Allgemeinen Gesundheitsthemen:

  • Entspannung stärkt die Gesundheit
  • Erfolgreiche Stressbewältigung im Alltag
  • Schmerz lass nach – Psychologische Wege der Schmerzbewältigung
  • Erholsamer Schlaf – Schlafstörungen lindern
  • Alltagsdrogen – zwischen Genuss und Sucht
  • Bewegung und sportliche Aktivität

Schulungsziel:

  • Information über Ursachen, Vorbeugung, Krankheitszeichen, Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten bei Durchblutungsstörungen des Herzens (Koronare Herzkrankheit)

Dauer:

  • 1 UE à 90 Minuten

Zielgruppe:

  • Rehabilitanden, die von Durchblutungsstörungen des Herzens betroffen sind und/oder bei denen eine Katheterbehandlung der Herzkranzgefäße oder eine Bypass-Operation durchgeführt wurde

Für Rehabilitanden mit einem Stoma (ein künstlicher Darmausgang oder eine künstliche Harnableitung) bieten/bietet die Klinik Rabenstein die Beratung und Versorgung durch die hauseigene ausgebildete Stomafachkraft.

Des Weiteren besteht eine Kooperation mit einem externen Fachdienst.

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