Steffen Lange übernimmt die Leitung der Onkologie in der VITREA Harzklinik Bad Suderode
Zum Monatsanfang hat Steffen Lange die Chefarztposition der Onkologie in der Rehabilitationsklinik VITREA Harzklinik in Bad Suderode übernommen.

Steffen Lange übernimmt die Leitung der Onkologie in der VITREA Harzklinik Bad Suderode

Quedlinburg

Mit Steffen Lange führt seit Monatsanfang ein bekanntes Gesicht die onkologische Abteilung der VITREA Harzklinik in Bad Sudorode. Er hat den Staffelstab vom bisherigen Chefarzt PD Dr. med. Dietmar Söhngen übernommen, der sich Ende Oktober in seinen wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Magdeburger Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie, Onkologie und Transfusionsmedizin

Steffen Lange ist gebürtiger Magdeburger und seit seiner Kindheit stark in der Region verwurzelt. Er ist Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie sowie Facharzt für Transfusionsmedizin. Nach seinem Medizinstudium in Magdeburg schloss er zunächst die fachärztliche Ausbildung im Bereich Transfusionsmedizin ab, ehe er sich der Fachrichtung „Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie“ widmete. Nach Abschluss seiner Facharztausbildungen arbeitete er oberärztlich und chefärztlich u.a. im Klinikum Braunschweig, in der MEDIAN Christaan-Barnard-Klinik Schmannewitz und dem Saale Krankenhaus Calbe. Lange war bereits von April 2021 bis September 2022 onkologischer Chefarzt der damaligen Paracelsus Harzklinik Bad Suderode. Zuletzt fungierte er als Ärztlicher Leiter des Zentrallabors im Klinikum Magdeburg gGmbH.

Hervorragende diagnostische Möglichkeiten

Beim Skizzieren seiner zukünftigen Aufgaben betont Lange, dass ihm als onkologischer Chefarzt eine besondere Rolle zukomme. Er müsse nicht nur über gute Kenntnisse zu den einzelnen Krebstherapien und deren Nebenwirkungen verfügen, sondern müsse auch wissen, welche Therapieform in der Rehabilitation am sinnvollsten eingesetzt werde. Neben der Leitung eines multiprofessionellen Teams aus Ärzten, Pflegepersonal und Therapeuten sei beispielsweise auch die sozialmedizinische Beurteilung am Ende der Anschlussheilbehandlung oder der Rehamaßnahme ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit. „Es gibt aber auch Aufgaben, welche im Gegensatz zum Akutkrankenhaus nicht zum üblichen Arbeitsprofil eines Chefarztes gehören, wie zum Beispiel regelmäßige Patientenschulungen oder -vorträge“, ergänzt Lange. Die ausgezeichnete Zusammenarbeit der einzelnen Professionen in der VITREA Harzklinik habe ihn zurück nach Bad Suderode gelockt. „Hier wird die offene Kommunikation und gegenseitige Hilfsbereitschaft gelebt.“ Zudem seien die diagnostischen Möglichkeiten weitaus besser als in anderen Kliniken, so Lange. Hinzu komme, dass die Kombination aus kardiologischer, pulmologischer und onkologischer Reha in der VITREA Harzklinik fachlich sehr reizvoll sei. Außerdem freue er sich besonders auf die Möglichkeit, aufgrund längerer Verweildauern wieder mehr Zeit für den einzelnen Patienten zu haben. Seinen Fokus will Lange in den nächsten Wochen darauf legen, die Prozesse und Abläufe der Rehaklinik in den Blick zu nehmen. „Mein Ziel ist es, dass unsere Patienten den größtmöglichen Benefit aus ihrer Rehamaßnahme mitnehmen und wir gleichzeitig ein sehr gutes Ranking innerhalb des Qualitätssicherungssystems der Deutschen Rentenversicherung erzielen“, erläutert er weiter. Ein bedeutender Faktor in der Rehabilitationsmedizin. Den nötigen Ausgleich zu seiner anspruchsvollen chefärztlichen Tätigkeit findet Lange im Kreis seiner Familie sowie bei der Natur- und Gartenarbeit und beim Lesen.

Positiver Impuls für Entwicklung der Klinik

Matthias Grill, Geschäftsführer der VITREA Harzklinik Bad Suderode, freut sich ebenfalls über die nahtlose Nachbesetzung der onkologischen Chefarztposition. „Wir freuen uns, dass wir mit Herrn Lange einen so erfahrenen und regional verbundenen Chefarzt wiedergewinnen konnten. Es ist immer ein gutes Zeichen, wenn ein ehemaliger Mitarbeiter sich wieder für unser Unternehmen entscheidet und somit einen positiven Impuls für die Entwicklung der Klinik und der Mitarbeiter gibt. Die Resonanz unter den Mitarbeitern war durchweg positiv“, betont Grill. Gleichzeitig gelte ein besonderer Dank PD Dr. med. Dietmar Söhngen für seinen unermüdlichen Einsatz als langjährige Chefarzt der onkologischen Abteilung. „Wir wünschen ihm alles Gute für seinen bevorstehenden wohlverdienten Ruhestand.“