Bei der tiergestützten Therapie rückt der Fokus von Äußerlichkeiten auf die inneren Werte. Tiere nehmen den Menschen auf vielen Kommunikationskanälen (z.B. Mimik, Gestik) wahr und reagieren bzw. antworten authentisch auf das Verhalten und die Interaktionsbereitschaft ihres Gegenübers. Die tiergestützte Therapie eignet sich insbesondere, um den Patienten ein achtsames Erleben näherzubringen – ein achtsames Streicheln, Füttern, Spazierengehen oder Reiten. Durch die Begegnung mit einem Tier können Emotionen geweckt, Empathie gefördert sowie Zuwendung und Vertrauen gewonnen werden.
Wir bieten vor allem Patienten mit Depressionen, Angststörungen oder emotionaler Instabilität dieses Angebot an. Ziel ist hier vor allem die Stärkung des Selbstwertgefühls. Grundsätzlich lässt sich die tiergestützte Therapie bei vielen psychiatrischen Symptomen und Störungsbildern einsetzen. In Kleingruppen ermöglichen wir unseren Patienten eine intensive Auseinandersetzung mit den Tieren. Sie lernen auf wohltuende Weise, achtsam im Hier und Jetzt zu sein, Körpersprache und innere Haltung in Einklang zu bringen.