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Den Satzspiegel anlegen

Für Formate, die noch nicht als Template vorliegen, muss der Satzspiegel erst noch definiert werden. Der Satzspiegel hängt von einer Vielzahl von Elementen ab, die sich unter Umständen gegenseitig beeinflussen. Unter Umständen muss man also ein bisschen ausprobieren, um eine gute Lösung zu finden. Diese Seite zeigt anhand eines beispielhaften Ablaufs, wie man dabei vorgehen kann.

Schritte zum Aufbau des Satzspiegels

Der Satzspiegel kann in drei Schritten aufgebaut werden. Das folgende Video zeigt den Ablauf, der anschließend detailliert beschrieben wird.

  1. Das vertikale Bildraster anlegen

    Das Bildraster hilft dabei, die obere und untere Kante des Satzspiegels zu definieren. Ausgehend von der oberen Formatkante teilt es das Format in Abschnitte von jeweils 15mm Höhe. Der letzte Abschnitt ist davon ausgenommen und erhält die jeweils verbleibende Höhe.
  2. Die Größe der Absender-Komponente bestimmen

    Die weiße Hintergrundfläche mit Bild-Wort-Marke und URL wird aufgebaut. Die Höhe des Absender-Elements ergibt sich aus der Größe der Bild-Wort-Marke, die für jedes Format definiert ist. Die Breite des Absender-Elements entspricht der Breite des Formats. Die exakte Position der Bild-Wort-Marke und der URL wird erst in den nächsten Schritten zusammen mit Außen- und dem Bundsteg definiert. 
  3. Die Stege definieren

    Der Kopfsteg entspricht dem Beginn des Bildrasters bei einer vertikalen Position von 15mm. Außensteg und Bundsteg müssen auf Basis des Dokumentrasters und in Abhängigkeit von der Anzahl der Spalten, der Spaltenabstände und der Position der Bild-Wortmarke und der URL ermittelt werden. Dieser Schritt erfolgt im Trial/Error-Verfahren. Der Spaltenabstand beträgt stets 5mm oder ein Vielfaches. Die Spaltenanzahl, der Außen- und der Bundsteg können nun so variiert werden, bis ein Satzspiegel gefunden ist, der eine sinnvolle Spaltenanzahl aufweist. Dabei sind die folgenden Bedingungen einzuhalten:
    • Die Wortmarke wird am linken Steg ausgerichtet, die Bildmarke „hängt über“.
    • Der Abstand der Bild-Wortmarke zur linken Formatkante muss größer als der Sicherheitsabstand von einem „H“ sein.
    • Die URL wird rechtsbündig mit dem rechten Steg ausgerichtet, der Abstand zur rechten Formatkante muss aber in etwa dem Abstand der Bild-Wortmarke zur linken Formatkante entsprechen.
    Der Fußsteg basiert wieder auf dem Bildraster, liegt aber oberhalb der Absender-Komponente. Ob er einen oder gleich mehrere Bildraster-Abschnitte über der Absender-Komponente liegt, sollte abhängig von der Publikation entschieden werden.